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Weltgebetstag

"Worauf bauen wir?" Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu

Vanuatu liegt weit draußen im Pazifik. Es besteht aus 83 Inseln. Viele sind vom steigenden Meeresspiegel bedroht.
Die Korallenriffe vor der Küste bleichen, die Zyklone, die dort saisonal auftreten, werden heftiger, an den Stränden wird Plastikmüll aus dem Meer angeschwemmt.
Das Gleichnis vom Hausbau auf festem Grund (Mt 7, 24-27) steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes.
Das wirkt auf den ersten Blick verblüffend in diesem Land, wo der vulkanische Untergrund sich sowieso ständig bewegt – und wo die Stürme nun wahrhaftig nicht aufgrund des Lebensstils der Ni-Vanuatu heftiger werden.
Das Gleichnis hält uns hier in der „westlichen Welt“ den Spiegel vor – den Frauen dort gleichsam in den Mund gelegt, die uns fragen:

Worauf baut ihr? Wie könnt ihr nachhaltiger leben?
Was seid ihr bereit, in eurem Leben zu ändern, damit wir leben können?


#Occupyheaven

Es geht weiter - die Kampagne #occupyheaven :-)

Wir machen weiter! #occupyheaven wird eine fortlaufende Kampagne über mehrere Weltgebetstage hinaus bleiben.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich kurz Zeit nehmen und uns ein Feedback zu unsere Kampagne #occupyheaven, wie sie bisher war, geben. Dazu haben wir eine kleine Umfrage erstellt, die Sie hier aufrufen können.

Sie können kurz und knapp antworten oder auch ausführlicher... Wir freuen uns sehr über alle Rückmeldungen! Lieben Dank!!

WELTUMSPANNEND BETEN + KONKRET HANDELN


Am ersten Freitag im März beten Frauen miteinander und füreinander rund um den Globus. Jedes Jahr steht ein anderes Land im Fokus. Das ganze Jahr über stärken wir Frauen und Mädchen in über 100 Projekten rund um die Welt.

 

MATERIALIEN

Hier finden Sie Downloads zu Themenschwerpunkten, Gottesdienstgestaltung sowie weitere Impulse zum Weltgebetstag

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Instagram: weltgebetstag_hessen 
Facebook: EKKW - Weltgebetstag

Materialien zum WGT 2021 erscheinen ab dem 30.08.2020 und sind zu bestellen über:

MVG, Postfach 10 15 45, 52015 Aachen
Tel.: 0241/479 86-300
WEB: www.eine-welt-shop.de

E-Mail: bestellung@eine-welt-shop.de

 

 

AKTUELLES


Drei Beispiele, warum #vanuatu und #pfingsten zusammen gehören:


In Vanuatu bewegen sich die Menschen viel auf dem Wasser des pazifischen Ozeans zwischen ihren Inseln. Sie sprechen über 120 verschiedene Sprachen und verstehen einander doch!

In einer aufrüttelnden Rede hat der Minister für Land und Geologie in Vanuatu eine wahrhaft feurige Rede an die Nationen der Welt gehalten, um sie zur Umkehr in Sachen CO2-Ausstoß zu bringen.

Die Frauen aus Vanuatu fragen uns beim Weltgebetstag 2021: Worauf können wir gemeinsam eine Zukunft bauen?
Sie hoffen auf die Heilige Geistkraft, die Menschen in Bewegung bringt, weil sie einander auf einmal verstehen und dann solidarisch handeln.

Und ist es nicht ein genial rotes Boot? Euch allen frohe, bewegende, belebende Pfingsten!


Wusstest du, dass die Flüssigkeit einer frischen Kokosnuss wie eine Infusion direkt intravenös einem Menschen zugeführt werden kann? Sie ist steril und gibt z.B. einer Person mit zu viel Flüssigkeitsverlust neue Kraft und die Chance zu überleben!

Überleben, durchhalten, dabei die Lebensfreude bewahren, all die Herausforderungen meistern...
Wie geht's dir damit?
Wie schaffst du das?
Worauf baust du?
In #vanuatu ist die #kokospalme ein Bild dafür: Sie wächst hoch und gerade, ohne Verästelungen, konzentriert ihre Kraft darauf, zum Licht der Sonne zu streben. Wenn Stürme über sie tosen, ist ihr Stamm unglaublich biegsam und kraftvoll... Und mit ihren Früchten, den #kokosnüssen, schenkt sie den Menschen und Tieren Nahrung, auch in großer Not, z. B. nach einem #zyklon wie jetzt zuletzt #cyclone Harold.

Weil für die Palmen und ihre Produkte oft viel zu viel Regenwald gerodet wird und das ganze zu einem Raubbau wird, vergesse ich manchmal, was für ein Wunderwerk sie eigentlich sind.
Gott, danke für die Kokospalme.
Ich nehme sie mir zum Vorbild - meine Kraft sammeln, mich auf das Positive focusieren, das, was ich übrig habe, solidarisch weitergeben... Gott, danke für die Kokosnuss.
Ich nehme sie mir als Erinnerung für deine Gaben - voller heilsamer Kräfte, tröstlich, nährend, erqickend.
Ich finde dich und deine Liebe im Gesang und Flug der Vögel, im Duft und Farbenrausch der Blüten, in der Kühle der Erde an meinen Händen... im Blick hinauf in den Himmel, der sich über uns allen wölbt...
Gott,
gib diese Erde und ihre Menschheit nicht auf!
Bleibe bei uns! Lass uns nicht allein!


Miteinander reden, so dass man einander versteht - echt nicht so einfach, oder?


Ok, ich komme gerade wieder einmal aus einer Videokonferenz... Es ist ein bisschen wie wenn wir verschiedene Sprachen sprechen würden... Wie machen das denn die Menschen in Ländern, in denen es wirklich sehr viele unterschiedliche Sprachen gibt?
In #vanuatu gibt es z.B. an die 130 Sprachen!
Worauf bauen die denn in Sachen Kommunikation?! Sie haben eine gemeinsame Sprache entwickelt: Bislama. Du kannst es nach gefühlt 3 Stunden schon halbwegs verstehen, wenn Du Englischkenntnisse mitbringst.

Eine fröhliche und lustige Liebeserklärung zu dieser Sprache kannst Du im TED-Talk von Tess Walraven sehen:
https://youtu.be/JrXDuR0WeCM

Denn letztlich schauen sie doch alle rauf in denselben Himmel und leben in einer prachtvollen #natur, die ihnen die #schönheit von #vielfalt andauernd vor Augen führt.
So wie wir es auch erleben können, diese Woche z.B. in so vielen Gottesdiensten unter freiem #himmel - das verbindet, trotz Corona!
Manchmal wünschte ich mir so eine Kreativität in der Kommunikation auch hier... Schlicht, einfach, verständlich...


La mer... Urlaub, Wind und Weite, Freiheit, wilde Kraft, das ozeanische Gefühl... Woran denkst Du zuerst? 

Es gibt auch andere Assoziationen: Das Wasser steht mir bis zum Hals, Seenotrettung, Flucht übers Mittelmeer, steigender Meeresspiegel.  Das Meer ist beides: kraftvoll und gefährdet (durch unseren Plastikmüll, der dort schon ganze schwimmende Kontinente bildet), nährend und gefräßig (in Vanuatu frisst es sich immer weiter in die Küsten hinein und bedroht Dörfer, Friedhöfe, Felder), wunderschön und lebensgefährlich (wenn es als Tsunami wegreißt, was immer es zu fassen kriegt). "Danke für... das blaue Meer und für das stille, ruhige Wasser der Vanuatu - Inseln... Danke für.. die Geheimnisse der Fische im Meer und in den Flüssen." So formulieren es die Frauen in Vanuatu.  Sie haben so viel Lebenskraft und Freude, und außerdem einen unglaublichen Überlebenswillen! Da sind sie mir in diesen Zeiten ein großes Vorbild!


Wie fühlt es sich wohl an, auf einem Vulkan zu leben, dessen Krater beständig brodelt?

Manche erleben diese Zeit mit der Corona - Pandemie emotional ein bisschen ähnlich: Man weiß nie, wo es als nächstes ausbricht...
Und da ist immer ein bisschen Sorge um die Menschen, die man liebt.

Wir werden uns neu bewusst, wie zerbrechlich und gefährdet das Leben ist.

Die Menschen in Vanuatu leben wirklich auf vulkanischem Grund, der sich oft und beständig meldet. Sie setzen darauf, dass sie MIT dem Vulkan leben, ihn respektieren wie sie die Natur generell achten und schützen. Sie wissen, dass sie von und mit ihr leben.

Sie hören quasi die Stimme des Vulkans, der fragt: Worauf baust du in deinem Leben?

Und wir? Haben wir Ohren für die Fragen der Erde an mich und dich?


Die Augen schließen, aufatmen...
Was geht ihr durch den Kopf?
Worauf kann sie sich verlassen?

Frauen sind in Krisen besonders gefährdet.
Die Frauenhäuser geben bei uns hier Schutz und machen einen wichtigen Job. In Vanuatu kämpft die Vanuatu Women's League dafür, dass Frauen in den Teams zur Bewältigung von Katastrophen repräsentiert sind. Sie achten darauf, dass Frauen und Kinder geschützte Räume finden, gefahrlos auf die Toilette gehen können und bei der Versorgung mit Hilfsgütern nicht übergangen werden. Nachdem der Zyklon Pam die Inseln 2015 zerstört hatte, war die Verteilung über die Haushaltsvorstände geregelt worden. Das waren fast ausschließlich Männer. Witwen, Singles und alleinerziehende Mütter gingen leer aus.

Jetzt, nach dem Zyklon Harold im April und mitten in der Prävention vor Corona, sind die Frauen Dank der Arbeit der Women's League besser im Blick.

Gott sei Dank für alle, die sich für die Unversehrtheit von Frauen einsetzen - rund um die ganze Erde. Amen


Was gibt dir Halt?
Wer steht wirklich zu dir?

Fragen nach dem, was wirklich wichtig ist, stellst du sie dir auch in dieser verrückten Zeit?

Worauf bauen wir?
Das ist das Motto des Weltgebetstags 2021 aus Vanuatu.
Im Mittelpunkt steht das Gleichnis vom Hausbau am Ende der Bergpredigt Jesu in Matthäus 7,24-27

Ich denke ja oft: Eigentlich geht es nicht darum, besonders solide zu bauen, quasi in Beton gegossen, sondern eher darum, flexibel und nachhaltig zu handeln: klar, ideenreich, gelassen und mutig.

Ich bin gespannt, was dieser Weltgebetstag in mir bewegen wird.


Was ist denn das?
Die Flagge von Vanuatu.

Wo liegt denn Vanuatu?
Weit draußen im Pazifik!
Es besteht aus 83 Inseln, von denen viele vom steigenden Meeresspiegel bedroht sind.

Haben die auch schon Corona dort?
Nein, Gott sei Dank nicht!
Anfang April ist nämlich ein schlimmer Zyklon, ein Wirbelsturm der heftigsten Sorte, über den Norden hinweg getobt.
Jetzt trauen sie sich nicht, internationale Unterstützung anzunehmen, weil die Hilfe-Teams das Virus mit im Gepäck haben könnten.

Wie überleben sie dann?
Es gibt zum Glück die Kokosnuss. Man findet sie oft zwischen den Trümmern am Strand. Sie enthält einen nahrhaften Cocktail und ist sehr gesund. Außerdem legen die Leute in guten Zeiten Vorräte an und vergraben sie im Boden. Sie nennen das Desaster-Food...
Klopapier ist jedenfalls ihr kleinstes Problem!

Im Grunde sind wir alle eng verbunden und fragen uns: Worauf bauen wir?
Das ist das Motto des Weltgebetstags 2021 aus Vanuatu.

Gott behüte alle Kranken mit Covid19!
Gott tröste die Menschen in Vanuatu!


Hast du dir schon einen Mundschutz genäht?


In Simbabwe geht es gar nicht, zuhause zu bleiben. Praktisch alle abgesehen von den obersten Zehntausend müssen sich jeden Tag irgendwie etwas zum Überleben organisieren. Das geht nur auf der Straße. Und doch hat die Regierung ein 3wöchiges Kontaktverbot verordnet. Die Grenzen sind dicht, so dass viele Frauen ihre Einnahmequelle verloren haben. Sie sind nach Südafrika gefahren, haben kleine Dinge für den täglichen Gebrauch gekauft in Simbabwe mit einem kleinen Aufpreis am Straßenrand weiterverkauft. Die Schulen sind dicht. Büros und Behörden, die kleinen Restaurants und Bars mit Getränken, die Sportplätze und Parks, alles geschlossen.

In Simbabwe droht sowieso eine Hungersnot.
Wie soll es weitergehen?

Die Frauen von Kunzwana Women's Association nähen Atemschutzmasken im Akkord!! Sie halten sich an das Motto des Weltgebetstags vom 6. März - erinnert ihr euch? - "Steh auf und geh!" Das sind wahre Steh-auf-Frauen!! Ihr könnt sie dabei unterstützen!
Über das Konto der Ausbildungshilfe bekommen die Frauen das Geld über eine Englische Bank zugeschickt. So sollte es hoffentlich schnell ankommen!

Ausbildungshilfe - Stichwort Simbabwe
IBAN DE88 52060410 0000 003077
BIC GENODEF1EK1

Auch kleine Summen von 5€ helfen ein wenig weiter!

Und vergesst nicht, mit ihnen zu beten! 






Unser YouTube-Kanal zum Weltgebetstag

Bitte klicken Sie einfach auf den Link und gelange direkt zu unserem YouTube-Kanal :-)




Spendenaktion für Frauen und Mädchen in Simbabwe
und anderen Ländern
Vorstand gewählt
Mona Kuntze und Iris Pupak sind neu im Vorstand des Weltgebetstags
#occupyheaven
Macht mit bei unserer Instagram/Facebook Kampagne und „stürmt den Himmel“!#occupyheaven #weltgebetstag_hessen